Die Schlossgarde besucht Berlin

Ende Juni 2017 machte der erweiterte Vorstand wieder einmal einen inspirierenden Ausflug nach Berlin.

Auf dem Programm standen:

eine "Audienz" bei Wolfgang Bosbach (MDB), ein Treffen mit Jörg Woltmann bei KPM und der obligatorische

Besuch bei Wilhelm von Boddien und der Großbaustelle des Stadtschlosses.

 

 

Der Tag als die „Ehe für alle“ kam!

Ende Juni machte der erweiterte Vorstand wieder einmal einen inspirierenden Ausflug nach Berlin. Nach einem sommerlichen Frühstück im Garten vom Café Einstein an der Kurfürstenstraße ging es gleich zu einem Kurzbesuch ins Abgeordnetenbürohaus des Bundestages Unter den Linden, um Wolfgang Bosbach und Frau Sittig unsere Aufwartung zu machen. Dieser Tag war auch im Abgeordnetenbüro Bosbach von der Abstimmung über die „Ehe für alle“ stark geprägt.  Diese war ja kurzfristig ohne Fraktionszwang auf die Tagesordnung des letzten Sitzungstages der Legislaturperiode gesetzt worden. Wie der Abgeordnete Bosbach dazu stand, wurde uns Besuchern in sympathischer Weise schnell klargemacht. Anders als bei der Begegnung mit Frau Ditfurth, gaben wir keinen Anlass für Herrn Bosbach, wegen uns sein Büro zu verlassen! Frau Sittig, die rechte Hand des rheinischen Spitzenpolitikers mit preußischer Prinzipientreue, begleitete  den Empfang wie immer herzlich und  mit gewohnter Fürsorglichkeit.

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Besuch der KPM-Manufaktur

Ein Hochgenuss in kunsthistorischer wie industriegeschichtlicher Hinsicht war der Besuch der KPM-Manufaktur in Berlin-Tiergarten. Nach einem kleinen zweiten Frühstück auf KPM-Porzellan im KPM eigenen Café führte uns der Bierzipfelträger 2016, Herr Jörg Woltmann, höchstpersönlich durch das KPM-Museum, die Produktionsstätten und die Verkaufsgalerie. Die 1763 an der Leipziger Straße in Berlin-Mitte gegründete Manufaktur musste 1868 dem Bau des Preußischen Landtages weichen und nach Tiergarten umsiedeln. Die damals geschaffenen Produktionsräume wurden ab 1998 saniert und umgebaut, zugleich wurde die Produktionstechnologie auf den neuesten Stand gebracht. Diese nun herrlich umgebaute und gestaltete alte Produktionshalle mit dem kleinen KPM-Museum und der eleganten Verkaufsgalerie ist nun das Herzstück des KPM-Geländes an der Wegelystraße.

Ergriffen von den durch die Führung gewonnenen Eindrücken wurde uns bewusst, wie aufwendig die Produktion und Verarbeitung des weißen Goldes doch ist, und wie viel Kreativität und unternehmerischer Geist notwendig war, um die KPM-Manufaktur zu einem prosperierenden Unternehmen zu gestalten. Nur durch den unermüdlichen Einsatz des hervorragenden Unternehmers  Jörg Woltmann, seit 2006 alleiniger Gesellschafter, konnte das Kulturgut KPM-Porzellan und damit die im Jahre 1763 von Friedrich II. von Preußen gegründete Manufaktur gerettet und für zukünftige Generationen erhalten werden.

Wenn Sie mehr über die Faszination von KPM erfahren möchten klicken Sie bitte HIER.

 

Der Tag als der Regen kam!

Zum Pflichtprogramm der Delegation der Schlossgarde Düsseldorf gehörte selbstverständlich der Besuch der Schlossbaustelle. Wir waren beeindruckt von dem sichtbaren Fortschritt bei der Fassadenrekonstruktion. Während wir von der Terrasse der Humboldt-Box auf dem Schlossplatz den Ausblick auf Museumsinsel, Unter den Linden und die imposante Schlosskuppel genossen, setzten tropenartige Regengüsse so stark und heftig ein, dass Wilhelm von Boddien unser Treffen absagen musste. Er schlüpfte nämlich notgedrungen in die Uniform eines Feuerwehrmannes, um sein Schloss vor den für Berlin ungewöhnlich heftigen Regenfluten zu schützen - heilfroh, dass die Kuppel wenige Tage zuvor geschlossen werden konnte! Unser weiteres Programm fiel dem Regen zum Opfer, denn in Berlin ging an diesem Tag nicht mehr viel. Wir genossen daher  in trockener Umgebung die Feinschmeckerabteilung des KADEWE! Uns sollte lieber das Wasser im Munde zusammenlaufen, als in die Schuhe, was sich dann später auf dem Heimweg  aber doch nicht verhindern ließ!

Verfolgen Sie die Wiederauferstehung des Berliner Schlosses HIER
 

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